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Themen, Bedarfe und Aufgaben
Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Bestandteil schulischer und außerschulischer Bildung nimmt einen immer größeren Raum ein und ist in allen Teilen der Gesellschaft präsent.

Jugendbewegungen, Studien und das tägliche Erleben weisen darauf hin, dass schnelles Handeln und die Einbeziehung insbesondere der Jugend, dringend geboten sind. Die Koordinierungsstelle für Umweltbildung ist ein Baustein dafür um Akteure und Nutzer zusammenzubringen. Die Akteure trafen sich während der Pilotphase mehrere Male um die Bedarfe zu erfahren und Ideen auszutauschen. Daraufhin wurden Fragebögen entwickelt, ausgegeben und ausgewertet. Folgende Schwerpunkte wurden herausgearbeitet:

  • Förderung einer stärkeren zentralen Öffentlichkeitsarbeit incl. Marketing, zentrale Anlaufstelle für interessierte Nutzer ausbauen.
  • Entwicklung einer Angebotsstruktur unter Berücksichtigung der schulspezifischen Anforderungen. Herstellung eines Flyers zur Unterstützung der Direktakquise.
  • Mehr finanzielle Unterstützung für Umweltbildungsangebote/BNE; mehr Fördermöglichkeiten, um Angebote auszuweiten sowie qualitative Verbesserungen hinsichtlich der Arbeit mit Zielgruppen wie, ältere Jugendliche oder Senioren, zu erreichen. Es wurde konstatiert, dass selbständig arbeitende UmweltbildnerInnen angesichts der häufig niedrigen Honorare kaum existieren können. Konkrete Hilfestellungen/Beratung durch die Koordinierungsstelle für Fördermittelakquise, Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten/aktuelle Ausschreibungen, Wettbewerbe etc.
  • ReferentInnen-Pool bzw. personelle Ausstattung mit Umweltpädagogen und Fachpersonal für Umweltangebote verbessern. Einen „Stellenpool“ aufstellen.
  • Bessere Vernetzung zu Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mittels „Schnuppertagen“, Workshops, Lehrerfortbildung etc.
  • Das bezirkliche Netzwerk Umweltbildung befördert die Sichtbarkeit, Fachlichkeit und inhaltliche Abstimmung.
  • In den Sommermonaten weisen die „grünen Lernorte“ des Bezirkes eine hohe Auslastung auf. Ihre Angebote werden bereits gut nachgefragt. Auffällig ist, dass es in Treptow-Köpenick wenig Angebote gezielt für SEK I und II gibt, für Jugendliche das Bildungsangebot gering ausfällt bzw. seitens der Lehrer weniger nachgefragt wird. Außerdem fehlen Angebote für Familien. Explizit erwähnt wurde auch die Arbeit mit Senioren, die noch ausbaufähig erscheint. In diesem Kontext wurde eine mögliche Kooperation mit der Volkshochschule und dem FoBiZ erwähnt.